IJmuiden
Der Pier, die mächtigen Schleusen, die Industrie, die Fischauktion und die Natur. IJmuiden ist nicht umsonst der rohe Bruder von Zandvoort. Du findest IJmuiden am nördlichen Ende des Nationalparks Zuid-Kennemerland.
Der Pier, die mächtigen Schleusen, die Industrie, die Fischauktion und die Natur. IJmuiden ist nicht umsonst der rohe Bruder von Zandvoort. Du findest IJmuiden am nördlichen Ende des Nationalparks Zuid-Kennemerland.
IJmuiden bildet u.a. mit Santpoort und Velsen die Gemeinde Velsen. Eine Gemeinde mit zwei Gesichtern, die vom Nordseekanal durchzogen ist. Das rohe IJmuiden mit den mächtigen Schleusen, die die Nordsee mit dem Nordseekanal nach Amsterdam verbinden, der Stahlindustrie und dem Hafen mit seiner Fischauktion. Und Velsen mit der Ruïne van Brederode und dem Erholungsgebiet Spaarnwoude, wo man MTB, Ski und mehr fahren kann.
Der Südpier befindet sich in IJmuiden an der Mündung des Nordseekanals und ist vom Hafen Seaport Marina IJmuiden aus erreichbar. Bei schönem Wetter ist er für Radfahrer und Wanderer geöffnet und man kann kilometerweit „ins Meer“ bis zum Leuchtturm wandern. Unterwegs begegnet man Fischern und Vogelbeobachtern und kann große Hochseeschiffe vorbeifahren sehen. Ab Windstärke 6 ist der Pier für die Öffentlichkeit gesperrt.
Die Seeschleuse IJmuiden hat eine Länge von 500 Metern, eine Breite von 70 Metern und eine Tiefe von 18 Metern und bietet Platz für 630 Millionen Liter Wasser. Sie ist das Tor zur Metropole Amsterdam und kann Schiffe von fast 400 Metern Länge aufnehmen. Neben dem Schleusenkomplex befindet sich hier auch der Hafen mit seiner Fischauktion, wo täglich frischer Fisch gehandelt wird. Über das Meeres- und Hafenmuseum kann man sowohl eine geführte Tour durch die Schleusen als auch eine Tour zur Fischauktion buchen.
An den südlichen Rand von IJmuiden grenzt der Nationalpark Zuid-Kennemerland. Ein wunderschönes Naturgebiet, in dem man herrlich Rad fahren kann, auch nach Zandvoort, und in dem man auf zahlreiche Tiere trifft. Neben Tieren findet man hier auch Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg als Teil des Atlantikwalls. Im Bunkermuseum erfährt man alles über die Betonkolosse und ihre Funktion.
Der Strand von IJmuiden ist vielleicht nicht der mondänste Strand, aber in seiner Rohheit absolut spektakulär, besonders an stürmischen Tagen. Er ist wirklich nicht überfüllt und hat tolle Strandabschnitte. Die Nähe zum Nordseekanal sorgt für zusätzliche Unterhaltung, weil man die vielen Schiffe aller Formen und Größen (einschließlich der gelegentlichen Kreuzfahrtschiffe) sieht, die in den Wasserweg nach Amsterdam ein- oder auslaufen. Dies ist eines dieser „hidden gems“.
– Reno –
Im 19. Jahrhundert war die Gegend um IJmuiden und Zandvoort ein beliebter Zufluchtsort für reiche Kaufleute aus Amsterdam, die dem Schmutz der Stadt entfliehen wollten. Sie kauften zu diesem Zweck Land auf und ließen darauf Landhäuser errichten. So gibt es mehrere große Anwesen in der Gegend, von denen Duin & Kruidberg eines ist. Heute dient das Landhaus als Hotel und Restaurant und man kann hier auch einfach nur eine Tasse Kaffee trinken und das Anwesen genießen.
Die Ruine von Brederode ist der Überrest der Burg Brederode, dem Sitz der Adelsfamilie Brederode. Die ursprüngliche Burg wurde im späten 13. Jahrhundert erbaut. Im Laufe der Jahre wurde die Burg mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Heute kann man die Burgruine zwischen April und Oktober gegen einen geringen Eintrittspreis besichtigen.
Spaarnwoude ist neben dem Nationalpark und den Waterleidingduinen das größte Naherholungsgebiet der Region. Hier findet man schöne Rad- und MTB-Wege und kann stundenlang wandern. Des Weiteren findet man hier mit Snowworld eine Skipiste, kann man hier Klettern, Golfen und Paintball spielen sowie verschiedene große (Musik-)Festivals wie Dance Valley und Latin Village besuchen.